Luis kann auch ohne Dame!

Auch die zweite Partie konnte Luis im Gleichgewicht halten und teilte sich den Punkt mit seinem russischen Gegner Ivan Kharitonov.
Zwar musste er nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung einigen Druck aushalten, konnte sich aber durch ein positionelles Damenopfer in ein leicht zu haltendes Endspiel retten.
Als Mitreisender, Trainer oder Tourist hat man es bei dieser Weltmeisterschaft nicht leicht. Den Spielsaal darf man gar nicht betreten und vom Geschehen wird nur durch einen verzerrten Livestream berichtet. Diesen kann man sich in einem stickigen, völlig überfüllten „Chesskaffee“ anschauen. Ich sitze gerade dort auf dem Fußboden und drücke von hier aus nicht nur Luis die Daumen sondern auch der ersten Mannschaft des HSK, die sich gerade gegen Katernberg um Punkte bemüht. Zur Zeit sieht es wohl ganz gut aus. Auch Luis scheint ganz zufrieden zu sein, spazierte er doch gerade durch den Turniersaal..
Bisher können wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Er spielte insgesamt knapp 80 Züge, die er mit ruhiger Hand ohne grobe Einsteller ausführte.

Zum Abschluss noch ein paar Bilder vom Fußball und der Beschäftigung der Trainer während der Runde 🙂

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