Schwamm drüber!

Diese Niederlage musste erstmal verdaut werden. In einem scharfen Englischen Angriff der Najdorf Variante knallte der Titelträger die Züge wie Kanonensalven auf das Brett. Bei entgegengesetzten Rochaden schoben beide ihre Bauern nach vorne um den gegnerischen König zu bedrängen. Der Azeri verlor jedoch ein wichtiges Tempo sodass Luis, durch den in diesen Stellungen typischen d5 Vorstoß, Vorteil erreichen konnte. Wie Schmal der Grad zwischen Sieg und Niederlage ist, musste er jedoch wenig später spüren. Statt mit a3 die Bauern festzulegen und damit den gegnerischen Läufer als „Großbauer“ da stehen zu lassen, spielte Luis b3 und öffnete die Stellung. Dabei lies er jedoch einen gedeckten Freibauern zu. Es tauschten sich alle Figuren ab … und den Rest könnt ihr euch dann sicher denken.
Die Trauer war jedoch nur von kurzer Dauer. War doch der Großmeister und ehemalige Nummer 2 der Weltrangliste, Artur Jussupow, in Peggys Bar zu finden.


hoher Besuch in Peggys Bar

Am gestrigen Ruhetag fand ein Fußballturnier der Deutschen und Schweizer Delegation statt. Das Deutschland noch nie ein „Torwart – Problem “ hatte ist bekannt. Das man solche Talente auch im Schach findet, jedoch vielleicht eher nicht. Über die Leistungen von Prinz Dennis Wagner könnte ich einen eigenen Artikel schreiben. Er vereitelte unzählige 100 prozentige Chancen. Zum Glück spielte er in meiner Mannschaft.. 🙂
Heute spielt Luis gegen den Amerikaner Andrew Titus. Die Vorbereitung steht und Luis trifft sich gerade mit seiner „Gang“.

Die Gang!

Ich hoffe heute Abend von einem grandiosen Sieg berichten zu können. Luis hängt sich voll rein und hat auch einen neuen Trainingspartner gefunden..

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