Douglas Costa, Schalke und die Angst vor der 0

Am Titel lässt sich erahnen, dass wir auch in Griechenland die Möglichkeit gefunden haben den DFB – Pokal zu verfolgen. Auch die Partien von Luis und Jakob lassen sich mit Vokabeln aus dem Fußball gut beschreiben. Vor allem auch eine Hilfe für alle Blogleser, die dem königlichen Spiel ansonsten nicht so nah stehen. Um es kurz zu machen: Die 3.Runde war eine absolute Bayern – Gala der beiden. Jakob spielte seinen Französischen Gegner schwindelig. Schottisch mit 5.Sf5 ist sicher nicht wasserfest, aber als Überraschung gut geeignet. Nach 15 Zügen war eigentlich schon alles vorbei und Jakob verwertete den Vorteil sicher. Luis, der einen etwas schweren Turnierstart erwischte, überrannte die schwarze Stellung wie ein Douglas Costa.

Durch eine Zugumstellung konnte er den Argentinier Lucas Coro in die Königsindische Verteidigung locken. Dort hatten wir vor der Partie eine Idee vom Chinesischen TOP Großmeister Li Chao aufgegriffen, um die Verteidigung zu knacken.

Der Plan ging auf und Luis konnte früh Material gewinnen. Seine Verwertung ähnelt der 2.Halbzeit des Bayern Spiels: kein Risiko und trotzdem sehenswert.

Dougl.. ähh Luis gegen Lucas Coro

Leider war gestern der Wurm drinn. Jakob zwar weiter in „Costa – Form“, allerdings nur vom Spieltempo.Eigentlich ohne Probleme nach der Eröffnung, knallte er die Züge auch im Mittelspiel aufs Brett. So übersah er eine Öffnung der Stellung, die seinem König in der Brettmitte nicht gut tat. Schade Schokolade.
Luis hatte mit dem Schalke Syndrom zu kämpfen. Eigentlich wieder den Gegner positionell nach belieben überspielt. Viele verlockende Möglichkeiten, aber irgendwie nicht den Sack zu gemacht. „Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein“. Von dieser Weisheit schien auch Luis zu wissen. Die letzte Chance den Gegner vor Probleme zu stellen barg auch ein gewisses Risiko vielleicht sogar noch zu verlieren. Er steuerte den sicheren Remishafen an. Eine Entscheidung mit der er im Nachhinein jedoch etwas haderte.

Das Schalke Syndrom 🙂

Zur Zeit läuft die 5. Runde. Ich sitze gespannt in der Hotellobby (im Zimmer funktioniert das Wlan sehr schleppend) und schlürfe am teuersten Cappuccino meines Lebens (5,50€). Morgen ist Ruhetag. Aus diesem Grund werden wir heute bei der „White – Party“ in der Hoteldisco aufschlagen 🙂

Zum Abschluss des heutigen Berichts ein Bild von einer Blitzpartie gegen Neu – IM Franz Bräuer. Im Hintergrund übrigens Nationalspielerin Elisabeth Pähtz bei der Vorbereitung mit Josephine Heinemann.

Luis und Jakob sind noch nicht aufgetaucht, also weiter das Beste hoffen und vielleicht noch einen Cappuccino!

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