Tag zu früh da!

Nach einer wahren Odyssee senden Luis und ich viele Grüße aus Mamaia! Kurzer Rückblick: „4:00 Uhr“ leuchtet auf dem Display meines Weckers auf, begleitet von einem ohrenbetäubenden Piepton. Dreißig Minuten später sitzen wir im Auto Richtung Flughafen. Von Hamburg geht es nach Frankfurt – von dort weiter nach Bukarest.



Herzliche Begrüßung in Frankfurt

Das mein Outfit schlecht gewählt ist, merke ich beim Marsch aus dem Flieger. Der Hertha-Pulli scheint für das rumänische Wetter nicht geeignet. Spätestens während der gut dreistündigen Busfahrt ist klar, dass der schweißdurchtränkte Stoff nur noch als Duschmatte fungieren kann. Letztendlich kommen wir doch noch irgendwie an.

Der Deutsche Schachbund hat sich vorbildlich früh um die Organisation der EM gekümmert. Leider so früh, dass der Termin auf der FIDE – Webseite wohl noch nicht endgültig war. Der Hotelkomplex war bis auf uns frei von Schachspielern. Somit konnten wir den Sonntag noch nutzen, um uns das 4 Sterne Resort genauer anzuschauen.
Es macht wirklich einen guten Eindruck:

großzügiges Wohnzimmer



Bei Vollpension wird die Küche wohl eher als Deko dienen 🙂

Unsere Terrasse bietet einen guten Ausblick auf die verschiedenen Pools. Die Hälfte haben wir schon getestet.

Apropos Terrasse! Luis konnte mich in den bisher knapp 30 gespielten Blitzpartien gut in Schach halten. Eine meiner wenigen Gewinnpartien wurde aber ZUFÄLLIG dokumentiert 🙂

Trotz der zwei Schwarzen Damen kann Weiß mittels Tee1! nebst Abtausch einer Tante auf g6 und Durchmarsch des d-Bauern gewinnen.

Heute um 15 Uhr wird es dann endlich ernst. Die Auslosung beschert Luis den Kroaten Oliver Kukas (ELO 2095) mit Schwarz. Die Vorbereitung steht und wir hoffen auf einen Auftaktsieg!

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