Ausgleichende Ungerechtigkeit – Zwei Dramen in Mamaia!

Wie eng manchmal Freud und Leid beieinander sind, musste Luis in den ersten beiden Runden schmerzlich feststellen.

Beide Dramen hat Luis für den interessierten Leser kommentiert.

Runde 1: Engel – Kukas : http://view.chessbase.com/cbreader/2017/9/7/Game7105034.html

Runde 2: Ileana – Engel : http://view.chessbase.com/cbreader/2017/9/7/Game7138012.html

Als Trainer freue ich mich über die realistische Einschätzung von Luis. Die erste Partie war eine typische erste Runde. Der Gegner erwischt Luis auf dem falschen Fuß und spielt dann auch noch eine Reihe gute Züge. Man darf nicht immer erwarten, dass Elo-mäßig schlechtere Spieler einfach brav nach 20 Zügen aufgeben. Dazu vielleicht ein amüsantes Interview von Weltmeister Magnus Carlsen :


 In der zweiten Partie geht unsere Vorbereitung voll auf. Luis erhält eine Druckstellung und es ist eigentlich ein Spiel auf zwei Ergebnisse. Eigentlich. Wenn man dann an einer Stelle den Faden verliert und selbst den Kontrollverlust realisiert („Oh das habe ich übersehen, Ich sehe ich ja gar nichts mehr“) dann ist es meistens schon zu spät.
Klar ist, dass es kein Traumstart in diese EM war, aber das Turnier (zum Glück) noch sehr lang ist.
Neben dem Berliner Spitzenspieler Rafael Lagunow teilen wir auch mit Ex-Europameister Leonid Sawlin unser Appartement. Leonid konnte 2015 nach einer Niederlage in der ersten Runde letztendlich noch Europameister U16 werden.



Leonid Sawlin

Blitz mit dem Promi 🙂

Heute geht es gegen den Griechen Panagiotis-Athana Loukopoulos.
„Ich frag mich, wie ich das bei dem Partieformular auf diese Zeile quetschen soll“ waren Luis erste Worte beim Blick auf die Auslosung.

Hoffen wir, dass er nicht nur dieses Problem löst, sondern auch das Pünktchen mitnimmt.

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